Kleines Kneipp-Brevier
Das folgende Brevier soll Sebastian Kneipp selbst sprechen lassen. Kneipp war nicht nur richtungsweisender Gesundheitsphilosoph, er war auch ein markanter Stilist. Seine Schriften haben nichts von ihrer Anschaulichkeit und Schärfe verloren.
Kneipps Ansichten über die Ursprünge von Gesundheit und Krankheit, seine Zusammenschau von Körper, Geist und Seele, und nicht zuletzt die Natürlichkeit und Einfachheit seiner Heilmethoden – das alles spricht alles direkt in unsere Zeit hinein.
Beachten Sie: Wassertherapie und Ernährungsumstellung sollten Sie zunächst unter professioneller Anleitung vornehmen. Auch Kneipp hat stets betont, dass eine falsche Anwendung seiner Methoden mehr zum Schaden als zum Nutzen sein kann. Gerne stehen wir Ihnen bei entsprechenden Fragen zu Verfügung.
Wir empfehlen Ihnen als Ratgeber auch die kneippvisite vom Kneipp-Bund.

Grundlagen
Motivation
Wer selbst in Not und Elend saß, der weiß Not und Elend des Nächsten zu würdigen… Jener Arme bedarf zunächst unseres Mitlieds, welcher, selbst arm und verlassen, von den Ärzten aufgegeben und von den Medikamenten und Heilmitteln verlassen ist… Die große Zahl der Leidenden, die noch größere Verschiedenheit ihrer Leiden spornte an, die Wassererfahrung zu bereichern, die Wasserheilmethode zu vervollkommnen. (1, S. 17)
Kneipps Auffassung von der Ganzheit des Körpers, von Gesundheit und Krankheit
Der menschlische Körper ist eines der wunderbarsten Gebilde aus der Schöpferhand Gottes. Jedes Gliedchen paßt zum Gliede, jedes stenggemessene Glied zum harmonischen, zu staunenswerter Einheit verbundenen Ganzen… Dieser Wohlklang und diese Wohlordnung, Gesundheit genannt, wird aufgehoben durch die verschiedenartigsten Störungen, durch die mannigfaltigen Eingriffe, welche man mit dem Namen »Krankheit« bezeichnet. Krankheiten im inneren, Krankheiten, Leiden am äußeren Körper gehören zu dem täglichen Brote, das die meisten Menschen mit Willen oder Widerwillen kauen müssen… All diese Krankheiten, welche Namen sie immer führen mögen, haben, so behaupte ich, ihren Grund, ihre Entstehungsursache, ihr Würzelchen, ihren Keim im Blute, vielmehr in Störungen des Blutes, mag dieses nun in seiner im gesunden Zustand geordneten Zirkulation gestört oder in seiner Zusammensetzung, in seinen Bestandteilen, durch nicht dahin gehörige schlechte Säfte verdorben sein. (1, 19 f.)
Behandlung des gesamten Organismus anstatt bloßer Symptome: Eine Analogie
Wenn ich mit dem Fuße oder mit einer Axt an den Stamm einer jungen Eiche schlage, so bebt der Stamm, es zittert jeder Ast, und es bewegt sich jedes Blatt. Wie verkehrt, wollte ich schließen: Das Blatt zittert, es muß angegriffen, von irgendeinem Gegenstande berührt worden sein! Nein, weil der Stamm zittert, zittert auch der Ast und das Blatt als Teil und Teilchen des Stammes. Die Nerven sind solche Äste am Baum des Körpers. »Er hat ein Nervenleiden, die Nerven sind angegriffen.« Was heißt das? Nein, der ganze Organismus hat einen Schlag erhalten , ist geschwächt worden. Deshalb zittern leider auch die Nerven. (1, 20 f.)
Zusammensetzung und Zirkulation des Blutes entscheidend
Wie einfach, unkompliziert und leicht, ich möchte sagen, fast jede Täuschung, jeden Irrtum ausschließend ist die heilung, wenn ich weiß, jede Krankheit ruht in Störungen des Blutes! Die Arbeit der Heilung kann nur die zweifache Aufgabe haben: Entweder muß ich das ungeordnet zirkulierende Blut wieder zum richtigen und normalen Laufe zurückführen, oder ich muß die schlechten, die richtige Zusammensetzung des Blutes störenden, das gesunde Blut verderbenden Säfte, Stoffe (Krankheitsstoffe) aus dem Blut ausscheiden. (1, 21)
Kneipps Lehrsatz: Auflösen, Ausleiten, Kräftigen
Auflösen, ausleiten, kräftigen, diese drei Eigenschaften des Wassers genügen uns… Das Wasser… ziel[t] darauf ab, die Wurzeln der Krankheit auszuheben. (1,21)
Bei Wasseranwendung lagert sich auch nicht so leicht kranker Stoff in den verschiedenen Winkeln des menschlichen Körpers ab. Drittens stärkt das kalte Wasser, wie den ganzen Körper, so auch die einzelnen Teile desselben. Wie eine Mühle durch den Wasserstrom getrieben wird, so wird durch die Wasseranwendung die ganze Natur in größere Tätigkeit gesetzt und bekommt mehr Frische. (1, 60)
Doch auch beim Gebrauch des Wassers gilt: Halte Maß und sei vorsichtig!
Ich warne vor jedem zu starken und vor jedem zu häufigen Anwenden des Wassers! Der sonstige Nutzen des Heilelementes kehrt sich in Schaden, das hoffende Vertrauen des Patienten in Furcht und Entsetzen. (1, S. 18)
Allzu häufige Gebrechen in der modernen Wohlstandsgesellschaft
Woher stammt die Empfindsamkeit der jetzigen Generation, woher die auffallend schnelle Empfänglichkeit für alle möglichen Krankheiten… Diese großen Übelstände rühren vorzüglich her von dem Mangel an Abhärtung. Die Verweichlicung der heutzutage lebenden Menschen hat einen hohen Grad erreicht. Die Schwächlichen […], die Blutarmen und Nervösen, die Herz- und Magenkranken bilden fast die Regel, die Kräftigen und Kerngesunden die Ausnahme. Man fühlt sehr empfindlich jeden Wechsel der Witterung; der Übergang der Jahreszeiten geht nie ohne Schnupfen und Katarrh (Eine Entzündung der Schleimhäute, Anmerkung durch JK) vor sich; selbst der zu schnelle Eintritt von der kalten Straße ins warme Zimmer bleibt nicht ungerächt.“ (1, S. 21 f.)
Die natürliche Anlage des Menschen drängt zu Wachstum und Kräftigung – diese soll man nicht künstlich hindern!
Der Körper darf gar kein Hindernis in den Weg gelegt werden; er muß sich ausdehnen können, wie es im Naturgesetz angeordnet ist. (2, S. 9)
Der durch Witterung zu Festigkeit und gestärkte geformte Baum als treffende Analogie
Betrachten wir die Bäume am Rande eines Waldes, besonders die auf der West- oder Wetterseite, wie fest und fast unverwüstlich bieten sie allen möglichen Stürmen Trotz! Vergleicht man diese Bäume mit denen in der Mitte des Waldes, so biett sich ein gewaltiger Unterschied dar… Die Stämme […] am Rande des Waldes sind unter den Stürmen aufgewachsen; sie haben ihre Wurzeln so tief, daß sie kein Sturm umreißen kann, und besitzen eine solche Festigkeit, daß sie allem Unwetter Trotz bieten. (2, S. 12)
Von den Vorbedingungen der Gesundheit und den Mitteln zu ihrer Erhaltung
Die Bedeutung des Lichtes
Es läßt sich mit Recht behaupten, daß Helle und Sonnenlicht sehr dazu beitragen, eine gute Stimmung im Menschen hervorzubringen, somit auf Geist und Körper wesentlich einwirken. Es soll also das möglichste getan werden, daß man der Helle und des Sonnenlichtes nicht entbehre, und Auge und Körper werden dann in einem viel besseren Zustande sein. (1, S. 28)
Die Bedeutung frischer Luft
Wem seine Gesundheit lieb und teuer ist, der biete das möglichste auf, daß er in reiner Luft seine Zeit zubringe, und vermeide auf das sorgfältigste, schlechte, verdorbene Luft einzuatmen! (1, S. 30)
Kleidung soll der natürlichen Körperwärme förderlich sein, sie nicht ersetzen
Glücklich der Mensch, der durch ein gesundes, kräftiges Blut, das seinen Körper nach allen Richtungen hin gut nährt und erwärmt, den ersten und besten Schutz gegen die Kälte hat! Er hat das erste Erfordernis der Gesundheit. (1, S. 31)
Lob der einfachen Bekleidung
Vor 50 bis 60 Jahren kannte man meist nur Hemden aus Leindwand, teilweise auch schon aus Baumwolle. Die ärmeren Leute trugen auf der Haut grobe leinene Hemden, die mitunter nur wenig feiner waren wie der Zwilch, den man zu Kornsäcken verwendete. Ein solches Hemd war aber nicht nur recht ausdauernd und wohlfeil, sondern schützte auch außerordentlich vor Erkältung. (1, 35)
Gegen moderne Kleidermoden
Wer enge Strumpfbänder trägt, bekommt gewöhnlich Adernanschwellungen (Krampfadern) an den Füßen, weil dadurch der Blutlauf gehemmt wird. Wer sein Halstuch fest anschließend trägt, bekommt gewöhnlich einen dicken Hals aus demselben Grunde; sollte denn das beständige Schnüren des Körpers nicht auch den Blutlauf hindern, wodurch für Entstehung vieler Übel bstens gesorgt wird?… Eine weitere Unsitte ist es, den Körper nicht gleichmäßig zu bekleiden. (1, S. 44)
Über die Wirkung des Barfußgehens – Beispiel der Landleute
Wie das Gesicht nicht am warmen Ofen abgehärtet wird, sondern dadurch, daß man der Luft stets freien Zugang läßt, so müssen auch die Füße eben dadurch abgehärtet werden, daß man sie der freien Luft aussetzt… Weil das Barfußgehen ein so verzügliches Mittel ist, die Füße abzuhärten, sind diejenigen glücklich, welche vermöge ihres Berufes im Sommer häufig barfuß gehen, wie die Landleute, weil sie dadurch ihrer Gesundheit sehr nützen. (1, S. 40 f.)
Seele, Geist und Leib bilden eine Einheit
Durch die Arbeit vermehrt sich auch die Kraft; und je kräftiger der Mensch ist, um so mehr darf er auf Gesundheit und Ausdauer rechnen. Unstreitig sind daher die Landbebauer die glücklichste Menschen; wenn sie nur ihr Glück besser auffassen würden!… Je gesünder und kräftiger aber der menschliche Leib ist, um so frischer und leistungsfähiger wird auch der Geist sein… So erhaben der menschliche Geist ist, ein Bild des Schöpfers durch seinen Verstand und freien Willen, so kann dieser geist doch nur in Vereinigung mit dem Leibe seine Aufgabe auf Erden erfüllen. Dieser ist gleichsam seine Wohnung, das Werkzeug, dessen er zur Vollführung seiner Aufgabe bedarf. (1, S. 49, 75)
Folgen mangelnder Bewegung und psychischer Überlastung
Die Körperkraft wird durch ihre Beschäftigung (sitzende Tätigkeit, Anmerkung JK) nicht geübt, und daher nimmt sie im Laufe der Zeit ab. Aber die fortgesetzte Anstrengung des Geistes schädigt auch die Organe des Körpers. Wie zu jedem angestrengten Körperteil mehr Blut zufließt, so wird auch durch fortwährende Anstregung des Geistes das Blut übermäßig zum Kopf geleitet. Dadurch und durch sitzende Lebensweise werden die übrigen Organe in ihrer Ernährung beeinträchtigt. So bekommt der Gelehrte ein doppeltes Feuer für seinen Körper, sein angestrengtes Studium und das zuviel im Kopf angesammelte Blut. Diese beständige Hitze zehrt notwendig an der Natur wie das Feuer am Holze… Das Blut macht den Kopf heiß, die Füße aber werden kalt. Es müssen notwendigerweise Störungen im Blutkreislauf eintreten. (1, S. 53)
Bewegung und Wasseranwendungen als Ausgleich zu einseitiger Arbeit
Wie kann solchem Übel entgegengearbeitet werden? Wie kann man so vielen Krankheiten vorbeugen, die das ohnehin schwere Berufsleben gar so bitter machen? … Man kann allerdings verschiedene Mittel empfehlen, aber unter allen ragen besonders zwei hervor: erstens Übung der Körperkräfte und zweitens Anwendung des Wassers. (1, S. 55)
Wasser als Mittel zur Erhaltung der Kräfte
Das Wasser nimmt erstens alle überflüssige Hitze fort, welche im Körper, sei es durch Tätigkeit oder auf irgendeine andere Weise entstanden sein mag. Zu große Hitze schadet dem Körper sehr, Zweitens verhindert das Wasser zu große Anhäufung von Fett und schlechten Säften. (1, S. 59)
Über die Lüftung der Wohn- und Schlafräume und die richtige Innentemperatur
…so muss überhaupt große Sorge getragen werden für eine gute Lüftung. Auch in unbewohnten Zimmern soll stets der freien Luft Zugang gestattet werden… Nichts ist so nachteilig als eine eingesperrte Luft im Schlafzimmer… Die Wohn- und Arbeitszimmer müssen im Winter natürlich geheizt werden; aber gar oft wird hierin das rechte Maß nicht eingehalten… Wenn die Heizung in den Wohn- und Arbeitszimmern zu stark ist, so verweichlicht sie die menschliche Natur, und deshalb vermögen solche Leute die Kälte nicht mehr zu ertragen. (1, S. 65)
Nahrungswahl als essentieller Bestandteil der Gesundheit
Die Leute und Völker, welche vom Getreide sich nährten, waren stets besser daran: aber man ist durch die Gewohnheit dahin gekommen, daß man glaubt, man könne ohne Fleischspeisen nicht mehr leben… Aus dem Gesagten können wir den Schluß ziehen, daß der Genuß von Früchten und Pflanzen vorzuziehen sei und der Fleischgenuß hinter diesem zurückstehe. (1, S. 77 f.)
Richtungsweisende Gedanken über die Beschaffenheit des Mehls
Soll es bei der Menschheit besser werden und Blutarmut und Gebrechlichkeit wieder mehr verschwinden, so muß große Sorge darauf verwendet werden, daß unverfälschte Nahrungsmittel überhaupt und besonders gutes Naturmehl in die Küche kommen. (1, S. 84)
Lob der Landbevölkerung
Bei dem in diesem Kapitel Gesagten habe ich vorwiegen die ländlichen Verhältnisse und Lebensweise meiner schwäbischen Heimat im Auge gehabt und sie zur Grundlage meiner Auseinandersetzungen gemacht. (1, S. 105)
Wähle das Nährmittel, meide das Reizmittel
Die Fleischbrühe ist fast wertlos. Sie schmeckt zwar gut, ist aber nicht so sehr Nährmittel als vielmehr Reizmittel durch die Gewürze und die Wärme… [Es ist ein großer Unterschied] zwischen dem Tisch der Leute, die sich von Fleisch, und solcher, die sich von Mehlspeisen nähren, sowohl was das Maß der Erhitzung als auch das der Ernährung angeht. (1, S. 110)
Wasser immer noch das natürlichste und gesündeste Getränk
Der Schöpfer selbst hat uns ein Getränk besorgt, nämlich das Wasser. Die Menschheit war aber von jeher bemüht, sich selbst noch andere Getränke zu verschaffen, und diese hat man dann vielfach dem vom Schöpfer gebotenen vorgezogen… Wenn nun die Frage gestellt wird: Welches ist wohl das beste unter den Getränken, die von den Menschen gebraucht werden ?, so gebe ich zur Antwort: Was Gott erschaffen hat, ist gut, sonst hätte es Gott nicht erschaffen. Was aber Menschen machen, ist und bleibt Menschenwerk. (1, S. 89)
Gezielter Einsatz von Kräutern als eine unverzichtbare Ergänzung zur äußeren Wassertherapie
Wer sämtliche Artikel dieser Apotheke überblickt, sieht sofort, daß sie wie die gesamten Wasseranwendungen selbst dreifachen Zweck haben: ungesunde, kranke Stoffe im Innern aufzulösen, auszuleiten, sodann den Organismus zu kräftigen.
Lebensordnung als integraler Bestandteil des gesunden Lebens
Erziehung zur Einfachheit
Das Notwendigste, was sie lernen müssen, ist ein einfacher Haushalt; zu diesem gehört vor allem Reinlichkeit, Einfachheit und Berücksichtigung des Nützlichen. Ganz verkehrt wäre es, wenn die Kinder lernten, das Nützliche und Notwendige außer acht zu lassen und Eitelkeit und Luxussachen vorzuziehen. (1, S. 140)
Über die Rolle der Tugendhaftigkeit und der Religion
Darum sollen die Eltern sich ihrer Aufgabe bei der Erziehung ihrer Kinder wohl bewußt sein. Es ist also am besten, von Anfang an den Unterricht in der Einfachheit, Sparsamkeit, Genügsamkeit und besonders in der Religion zu beginnen und ihn stets fortzusetzen. Die so aufgezogen sind, werden in jeder Lage ihres Lebens sich zu helfen wissen. Besonders wird ihnen die Religion, welche ihnen tief eingeprägt wurde, ein trostreicher Führer durch alle Schicksale sein, welche sie treffen. (1, S. 141)
Sinnvolle Tätigkeit und sittliche Bewährung machen zuallererst das Glück des Berufslebens aus
Nicht Reichtümer, nicht Besitz, nicht Ehre machen glücklich, sondern allein die Zufriedenheit; diese aber wird nur dann erreicht, wenn man zu seinem wahren Berufe gekommen ist und die Pflichten desselben treu erfüllt! (1, S. 142)
Plädoyer für eine umfassende Lebensbildung
Es herrscht vielfach die Meinung, man solle nur das allein gut lernen, was zum künftigen Berufe notwendig sein, das übrige aber beiseite lassen. Ich bin ganz anderer Ansicht, denn man erhält auf diese Weise nur einseitige, unerfahrene Leute, die in in ihrem Berufe lange gar nicht oder nicht vollständig zurechtkommen. Zu letzterem ist eine umfassendere Kenntnis des Lebens überhaupt erforderlich.
Man fordere den ganzen Menschen und lasse keine seiner Anlagen verkümmern
Ich kenne mehrere Priester, die auch Landwirtschaft, Gewerbe usw. betrieben haben. Niemand aber wird ihnen den Vorwurf machen, daß dieses ihre Leistungen im priesterlichen Berufsleben beeinträchtigt habe. Gewiß ist auch, daß der, welcher durch eigene Erfahrung das Berufsleben anderer gekostet hat, mehr Teilnahme an deren Schicksal hat und leichter ein guter Ratgeber sein kann, als wenn er dasselbe durch bloßes Anschauen kennengelernt hat. (1, S. 143)
Quellennachweis
(1) Sebastian Kneipp (1994), Meine Wasserkur. So sollt ihr Leben. Die weltberühmten Ratgeber in einem Band, herausgegeben von Dr. med Christian Frey, 2. Aufl., München: Ehrenwirt.
(2) Sebastian Kneipp (1895), Mein Testament für Gesunde und Kranke, Kempten: Verlag der Jos. Köselschen Buchhandlung.
(3) Sebastian Kneipp (1891), Rathgeber für Gesunde und Kranke, Donauwörth: Verlag der Buchhandlung Auer.

