Willkommen in der Heimatstube
Seit 2020 treffen Sie uns Heimatfreundinnen und Heimatfreunde im historischen alten Bahnhof in Buckow.
Hier nutzen wir einen Teil der Eingangshalle und den Nebenraum der ehemaligen Gaststätte. Wir erwarten Sie von Ende April bis Ende September zu vorab bekannt gegebenen Öffnungszeiten.
Dort begleiten wir Sie auf einer Exkursion durch die wechselvolle Historie unserer Stadt.


Die erste Abbildung stellt das Buckower Stadtwappen zur Zeit Preussens dar. Es beinhaltete die für Buckow prägenden Gewerbe Hopfen und Rosen. Durch den Hopfenanbau seit dem frühen 13. Jahrhundert wurde Buckow wohlhabend und trieb mit selbstgebrautem Bier einen florierenden Handel mit den umliegenden Gemeinden. Nach dem allmählichen Rückgang der Hopfenkultivierung im 16. Jh. mussten andere Verdienstmöglichkeiten gefunden werden. Mit der Rosenzucht und der Belieferung von Rosen an den preußischen Hof wurde auf diesem Wappen hingewiesen. Die Zinnen deuteten auf das Stadtrecht in Buckow hin. Das zweite, aktuelle Wappen von Buckow verbindet noch heute Hopfen und Rosen – und weist damit auf die historischen Haupteinnahmequellen der Stadt hin.
Sie werden überrascht sein, wie facettenreich die Vitrinen und Exponate Zeugnis über die Buckower Historie geben. Manche geschichtlichten Ereignisse und Zeitumstände mögen bekannt sein – aber vieles ist nur in Buckow geschehen.
Gerne sind wir bereit, Ihre Fragen zu beantworten. So, zum Beispiel:
Was hat es mit dem Buckower Stadtwappen auf sich?
Welche Geheimnisse sind im Schermützelsee zu lüften?
Welche historischen Ereignisse prägten die Stadt?
Warum gibt es hier einen Schlosspark?
Wie entstand im Laufe der Jahrhunderte das heutige Stadtbild?
Wie erlebten die Buckower Bürger das Ende des 2. Weltkrieges?
Wie entwickelte sich das berufliche Leben in verschiedenen Epochen?
Die ständige Ausstellung im Eingangsbereich und in der Heimatstube beinhaltet die folgenden Themenbereiche. Zu allen Exponaten gibt es ausführliche Ausarbeitungen, z.T. in englischer Sprache:
Buckow zur Bronzezeit
Inhalt folgt
Slawische Siedlung „Bucowe“
Der Braunkohleabbau im 19. Jahrhundert
Geschichte der Buckower Ziegelei
Imkerei Otto Schulz
Joseph Jacob Flatau und der Buckower Hopfenbau
Die Buckower Rosenzucht
Das Buckower Dreiecksrennen 1925-1928
Buckow im 2. Weltkrieg und bei Kriegsende 1945
Das Buckower Schloss
Handwerk und Gewerbe in Buckow
Historisches zur Hauswirtschaft
Hotel und Gaststätte „Lindenhotel“
Zusätzlich zur ständigen Ausstellung präsentieren wir regelmäßig Sonderthemen. Im Jahr 2022 hatten wir uns dem Thema „Große Wäsche im damaligen Haushalt“. Im darauf folgenden Jahr haben wir uns mit „Nähen und Schneidern“ beschäftigt.
Die Stadtvitrine
Besucherinnen und Besucher, die durch die Hauptstraße schlendern, werden neben der Gaststätte Märkische Schweiz unsere Stadtvitrine entdecken. Mit dieser Vitrine wollen wir sie auch im Stadtzentrum an unserem Hobby – der Heimatgeschichte – teilnehmen lassen. Die wechselnden Ausstellungen ergänzen oder vertiefen das Angebot der Heimatstube.
Unsere erste Ausstellung lief unter dem Motto: „Geschehen im Buckower Schloss“ (Gestaltung Berger, Reincke und Schur)
Mit Unterstützung vieler hobbybegeisterten Buckower Frauen wurde im Winter 2022/23 eine Ausstellung zum Thema: „Mit Nadel und Faden“ gezeigt. Viele Mitarbeiterinnen konnten so ihre handwerklichen Kunstwerke der Öffentlichkeit präsentieren. (Gestaltung Jass, Schur, Reinhold u.a.)
Im Sommer 2023 widmeten wir uns einer Auswahl Buckower Lokale. Sie standen im Fokus der jeweiligen politischen Lage. Inflation, Krieg und Lebensmittelkarten, aber auch der Wunsch nach Zerstreuung und Flucht aus dem Alltag hatten Einfluss auch auf Buckower Gaststätten. (Gestaltung Reincke, Schur, Berger)


